Vom Mitarbeiter zur Führungskraft

Sobald Sie vom Mitarbeiter zur Führungskraft aufsteigen, ändern sich Ihre Herausforderungen von heute auf morgen. Der Weg zur neuen Führungskraft kann ganz unterschiedlich sein, zum Beispiel können Sie als ehemaliger Kollege aus der gleichen Abteilung zur neuen Führungskraft bestellt werden oder Sie kommen als externer Mitarbeiter zur neuen Führungstätigkeit. Je nach Weg zur neuen Führungskraft, sollten Sie unterschiedlich agieren. Außerdem werden Sie als neue Führungskraft besondere Herausforderungen leisten müssen, wie zum Beispiel der Umgang mit Siezen und Duzen sowie der Umgang mit bestehenden Freundschaften.

Lesen Sie außerdem, welche typischen Fehler Sie auf dem Weg vom Mitarbeiter zur Führungskraft vermeiden können. Der Leitfaden für die ersten 100 Tage als Führungskraft gibt Ihnen außerdem einen guten Überblick, wie Sie die erste Phase als neue Führungskraft bestens meistern können.

Wege zur neuen Führungskraft

Klar führen viele Wege zur neuen Führungskraft – wir wollen hier die 3 wichtigsten Wege kurz beschreiben und die Besonderheiten analysieren:

  1. Vom Kollegen zur neuen Führungskraft
  2. Vom Mitarbeiter zur neuen Führungskraft
  3. Als Externer zur neuen Führungskraft

Typische Fehler beim Wechsel vom Mitarbeiter zur Führungskraft

Bei Ihnen steht ein Wechsel vom Mitarbeiter zur Führungskraft an oder der Wechsel hat gerade stattgefunden. Sobald Sie aus dem Mitarbeiterkreis in den Kreis der Führungskräfte aufsteigen, werden an Sie ganze andere Anforderungen gestellt. Das Gute dabei ist, dass schon sehr viele neue Führungskräfte vom Mitarbeiter zur Führungskraft geworden sind. Orientieren Sie sich daher an den 9 typischsten Fehler, die Sie auf dem Weg vom Mitarbeiter zur  neuen Führungskraft begehen können und versuchen Sie diese zu vermeiden:

  1. Sie bevorzugen Ihre bisherigen Kollegen, weil Sie genau Ihre Stärken und Schwächen kennen. Außerdem wissen Sie, dass der eine bisherige Kollege gerade in einer schwierigen Trennung steckt und verziehen ihm Fehler, die Sie anderen Mitarbeitern nicht verzeihen. Sie verhalten sich unfair und ungerecht. Schwierige Gespräche mit Ihren ehemaligen Kollegen führen Sie  nicht, weil Sie ja auch privat befreundet sind.
  2. Sie sind neu als Führungskraft und wissen genau, was sich schnellstmöglichst ändern sollten und verändern alles in der ersten Wochen – den Leitfaden für die ersten 100 Tage als Führungskraft haben Sie daher nicht gelesen
  3. Ihr langersehntes Ziel vom Mitarbeiter zur Führungskraft zu werden hat sich erfüllt. Sie verspüren Bestätigung und verbreiten diese Bestätigung auch indirekt bei ihren Mitarbeitern – Sie fühlen sich sehr gut und versprühen damit eine Arroganz bei Ihren Mitarbeitern
  4. Sie merken, dass auch andere Mitarbeiter zur Führungskraft werden wollen oder sich selbst weiterentwickeln wollen – fördern aber deren Weiterentwicklung nicht aktiv
  5. In Mitarbeitergesprächen und Meetings hören Sie nicht zu, weil Sie ja eigentlich ganz andere Probleme haben – zum Beispiel müssen Sie ja die Monatszahlen für Ihren Vorgesetzten fertig machen. Die Probleme Ihrer Mitarbeiter können Sie jetzt gerade überhaupt nicht lösen
  6. Sie stehen nicht zu Ihrem Wort und versprechen Dinge, die sich nicht halten können
  7. Sie fordern keine Fehler Ihrer Mitarbeiter und geben selbst eigene Fehler nicht zu
  8. Sie entscheiden nichts, weil Sie als junge Führungskraft noch unsicher sind und keine Fehler machen wollen
  9. Es kommt Gegenwind  aus einer anderen Abteilung.  Sie verhalten sich unloyal gegenüber Ihren Mitarbeitern, weil Sie zu großen Respekt vor der Führungskraft der anderen Abteilung haben. Das Schutzschild, das Sie für Ihre Mitarbeiter sein sollen, sind Sie nicht. Ihre Mitarbeiter können Sie sich nicht auf Sie verlassen

 

Besondere Herausforderungen als neue Führungskraft

Kommunikation des Aufstiegs

Kommunikation in alle Richtungen (zu sich selbst, neue Mitarbeiter, Vorgesetzter)

Bestehende Freundschaften